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Erfolgsgeschichten

Weitere Erfolgsgeschichten aus dem Kreis Steinburg

Happytown Festival | Ein Festival für die Region

Zusammen in Norderstedt aufgewachsen, gemeinsam die Schulbank gedrückt und heute als Veranstalter des Happytown Festivals unterwegs – Henrik Wiedwald und Jonathan „Jojo“ Hendess sammeln seit Jahren als Team Erfahrungen auf Konzern-, Startup- und Agenturen-Seite und haben sich mit ATMO erfolgreich selbstständig gemacht – eine Kreativplattform in Norddeutschland mit dem Ziel, menschliches Potenzial zu entfalten.

Das läuft durchaus erfolgreich. Auch, weil sich ihre „Stärken perfekt zueinander ergänzen“, wie die beiden erklären. „Unsere erste kleine Veranstaltung organisierten wir in einer Norderstedter Bar, um unsere Freunde und Bekannten zusammenzubringen. Das war sozusagen der Startschuss von ATMO mit vielen weiteren Projekten.“ Ein Jahr später entdeckten die beiden dann zufällig das Docke Gelände in Glückstadt und hatten sofort das Bild eines Festivals im Kopf. Ohne wirkliche Erfahrung in Theorie oder Praxis ging es direkt in die ersten Planungen und die Ausarbeitung der Vision. Sieben Monate lang wurde an der ersten Auflage des Happytown entwickelt und geplant. Das Ergebnis: Ein ganz besonderes Festival, das auf seine eigene Art Musik, Kultur, Kunst und natürlich die Menschen der Region und weit darüber hinaus zusammenbringt. Eben ein Festival für jeden, das moderne Kultur zugänglich macht - deswegen ist der Eintritt auch frei! Das Programm ist bunt und vielseitig, so dass für Jung und Alt etwas dabei ist. Kunst, Musik, Kulinarik, Wissen und Workshops sowie Extremsport sind nur einige Bereiche. „Das erste Happytown übertraf nicht nur unsere Erwartungen.

Mehr als 3.500 Gäste und diese tolle Stimmung, die so niemand erwartet hat. Allerdings war die Durchführung super chaotisch - viele Freunde und Bekannte, die eigentlich als Gäste vor Ort waren, packten mit an und unterstützten uns. Im nächsten Jahr war unser Team dann auf einmal viel größer und wir durften 7.000 Besucher willkommen heißen! Für unsere Gäste haben wir eine atemberaubende Erfahrung und Erinnerung geschaffen, die sich eingebrannt hat“, erinnern sich die beiden Gründer. Nicht zu vergessen sind aber auch die Herausforderungen, die zu bewältigen waren: „Zu Beginn mussten wir lernen, wie viele Rattenschwänze an jedem Bereich hängen und wie viele Aspekte berücksichtigt werden müssen. Auch wenn “Learning by Doing” effektiv sein mag, es ist auch sehr kräftezehrend. Es gab viele Momente, in denen wir nicht weiter wussten. Wenig Schlaf, Schweiß und Tränen sind an der Tagesordnung, vor allem in den letzten Monaten vor der Durchführung, wenn alles zusammenkommt.“

Der Lohn für die Arbeit war dann das durchweg positive Feedback der Besucherinnen und Besucher. „Unter anderem eine junge Mutter ist uns stark im Gedächtnis geblieben. Sie war mit Ihrer einjährigen Tochter und Freunden zu Besuch und hat sich ganz stark für die kinderfreundliche Gestaltung bedankt. Von Anfang an wollten wir Kindern und Familien ein tolles Programm bieten. Uns hat es sehr gefreut, dass diese Intention von Anfang an solchen Anklang fand.“ Aufgrund der aktuellen Situation rund um die Corona-Pandemie musste das dritte Happytown - Festival jetzt auf 2021 verschoben werden. „Wenn das Wetter mitspielt, sind wir davon überzeugt, dass das Happytown 2021 das beste Festival wird, das Steinburg bisher gesehen hat! Und jedes Jahr wird es noch ein bisschen größer und bunter, denn im Prinzip stehen wir gerade erst am Anfang einer großen Reise“, freuen sich Henrik Wiedwald und Jojo Hendess schon jetzt auf die kommende Ausgabe. Und sie möchten, dass ihre Fans und Freunde wissen: „Wir und das ganze Team sind für Eure Unterstützung unglaublich dankbar! Das wir die Möglichkeit haben unser Happytown mit Euch zu teilen, gemeinsam zu entwickeln und auszubauen ist nicht selbstverständlich - und dafür möchten wir Danke sagen!“

Wer jetzt Interesse bekommen hat und sich umfangreich über das Happytown informieren möchte, hat auf der Seite www.atmo.network oder bei Instagram @atmo.happytown die Möglichkeit dazu. Dort erfahrt ihr auch mehr über den exklusiven Happytown Livestream aus dem Hamburger Hafen mit spannenden Blicken hinter die Kulissen und tägliche Herausforderungen, eine Vorstellung des Teams und natürlich eine kleine Vorschau auf das kommende Künstler-Lineup. Das sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen.

Tanja Böge | Die mit den Tieren spricht

Wer einmal im Kreis Steinburg lebt, will hier nicht mehr weg. Und wenn man dann noch seine Leidenschaft zum Beruf machen kann, könnte es hier nicht besser sein. So, wie bei Tanja Böge aus Wulfsmoor – die gebürtige Breitenbergerin hatte schon seit frühester Kindheit ein besonderes Verhältnis zu Tieren und der Natur. Heute hilft sie Menschen dabei, ihre Tiere besser zu verstehen. „Ich helfe bei Verhaltensauffälligkeiten, Angstzuständen aber auch bei Krankheiten und Beziehungsproblemen zwischen Mensch und Tier“, fasst sie ihre Arbeit als Tierkommunikatorin zusammen. Dabei lässt sie sich voll und ganz auf das Tier ein und geht mit ihm eine tiefe Verbindung ein, die ihr hilft, das Tier und seine Probleme zu verstehen. „In unserer heutigen, zivilisierten, technisierten, westlichen Welt, ist diese Fähigkeit leider bei den meisten von uns etwas verkümmert, auch wenn sie in jedem von uns schlummert“, erklärt sie. Aber auch abseits ihrer Berufung ist sie ein absoluter Naturmensch. Sie liebt ihre Heimat, die Natur und bezeichnet sich selbst als absolutes Dorfkind. Denn sie hat schon immer hier auf dem Land gewohnt und will hier auch nicht mehr weg. www.tierkommunikation-wulfsmoor.de

Ilona Friederici | Mut und Zuversicht öffnen neue Wege

Vor allem in schwierigen Zeiten ist es wichtig, zusammenzurücken und optimistisch in die Zukunft zu schauen. Gut, wenn man dann jemanden hat, der da ist und sich kümmert. So, wie Ilona Friederici – „Deine Mutmacherin“. Sie kümmert sich jeden Tag darum, Menschen Zuversicht zu verleihen und Mut zu machen. Auch wenn die individuelle Lage noch so kompliziert oder aussichtslos aussieht.

Dabei sah ihr persönlicher Lebensweg vor einigen Jahren noch komplett anders aus. „Ich war viele Jahre sehr erfolgreich und auch zufrieden als Geschäftsführerin in einem internationalen Konzern tätig. Als dieser Konzern vor wenigen Jahren verkauft wurde änderte sich die Unternehmensphilosophie drastisch und ich merkte, dass sie nicht mehr mit meiner persönlichen Lebensphilosophie übereinstimmte.“ Also fasste sie ihren Mut zusammen und wagte den Schritt in die Selbstständigkeit. „Als Geschäftsführerin muss ich ja hinter der Firma stehen, das konnte ich nicht mehr und so kündigte ich kurzerhand meinen sehr gut bezahlten und sicheren Arbeitsplatz. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge.“

Sie entschloss sich, nur noch zu tun, was ihr Freude und Spaß macht und fand so Ihre Berufung – heute ist die gebürtige Itzehoerin in der Psychoonkologischen Begleitung tätig und begleitet dort Patienten, die an Krebs erkrankt sind sowie deren Angehörige. Darüber hinaus unterstützt sie Menschen, die sich in einer Lebenskrise befinden, hält Workshops und Vorträge und gibt Kurse zu Themen der persönlichen Zufriedenheit und Entspannung. Sie schrieb fünf Lebensratgeber, machte zahllose Aus- und Weiterbildungen, u.a. als Heilpraktikerin im Bereich Psychotherapie, Psychoonkologische Begleitung und entwickelte eigene erfolgreiche Workshop-Systeme, die sie mit ihrer Leidenschaft für Musik kombiniert.

Bei all dem hilft ihr auch die Natürlichkeit und Ruhe im Kreis Steinburg. „Weil ich die Menschen hier kenne, liebe und sie sich dazu inspirieren lassen, das Leben mit mehr Zuversicht  zu betrachten, sich von meinem Optimismus anstecken lassen und bereit sind ein Leben in mehr Leichtigkeit und Zufriedenheit zu erlernen. Praktisch und nicht nur theoretisch“, fasst sie Ihre Begeisterung für die Region und alle Steinbürger zusammen. Denn das Leben in der Kleinstadt, in dem sich die Menschen noch persönlich kennen und grüßen, und die Nähe zur Natur, besonders zu den Meeren, liegen ihr besonders am Herzen. www.deinemutmacherin.de

Uta Bahlo | Zwischen Kitsch und Kunst

„Hier IZ meine Kreativität“ – das sagt die Autorin und Neu-Itzehoerin Uta Bahlo über ihre Wahlheimat. Nach einer 7-jährigen Fernbeziehung zog es sie 2014 in den Kreis Steinburg zu ihrem heutigen Ehemann. Hier integrierte sie „ihren Kitsch in seine Kunst“, wie sie selbst sagt, lässt sie sich heute von der Schönheit der Region und den Menschen, die hier leben, inspirieren und schreibt heitere Regionalromane, mit denen sie bereits einige Preise gewinnen konnte, und Internetseiten für lokale und internationale Unternehmen. Und ihren Umzug hat sie zu keiner Zeit bereut: „Ich bin angekommen. Itzehoe und der gesamte Kreis Steinburg, inmitten von Raps, Wald und Stör, inspirieren mich und fördern täglich meine Kreativität“, fasst sie glücklich zusammen. 

Susanne Schauer | Zurück zum Glück

Susanne Schauer

Aufgewachsen im Kreis Steinburg, viele Jahre unterwegs und seit 2014 wieder zurück – Susanne Schauer konnte einfach nicht ohne ihre Heimat leben. Und hier machte sie auch einige ihrer Träume wahr: die Ausbildung zur Trageberaterin. Dazu kam dann noch die Weiterbildung im Bereich Beikostberatung und 2018 ihr Herzenswunsch, die Ausbildung zur Stillbegleiterin. Inzwischen begleitet sie schon seit fünf Jahren junge Familien und freut sich jeden Tag für die erfüllende Aufgabe. Aber auch abseits ihrer Berufung ist sie hier glücklich. „Wir lieben unseren Garten und die Nähe zum NOK und der Nordsee. Mein Mann nutzt die Wälder und Nordoer Heide für sein Lauftraining. Ich habe überall das Itzehoer Hallenbad vermisst, dort kann man noch richtig gut seine Bahnen ziehen, der perfekte Ausgleich für mich“, freut sie sich.

Christina Höpfner | Alte Liebe rostet nicht

Christina Höpfner Kreis Steinburg

Nach elf Jahren im Ausland fiel die Entscheidung nach einer neuen Heimat für Christina Höpfner und ihren Mann nicht schwer. Denn nachdem sie bereits in ihrer Kindheit regelmäßig im Norden bei ihren Großeltern Urlaub gemacht und sich in die wunderschöne Region verliebt hat, war klar, dass sie hier oben gemeinsam Wurzeln schlagen wollten. Auch, weil die beiden dadurch nah an ihren Töchtern sein konnten, die in Hamburg leben. „Nach langem Suchen und mit viel Glück fanden wir einen sehr schönen Resthof in Mehlbek, Kreis Steinburg“, freut sich die Wahl-Steinbürgerin. „Der Hof liegt wunderschön, wir können einfach die Haustüre schließen und einen ausgedehnten schönen Spaziergang um die Tongrube unternehmen“, fasst sie die Vorteile der ländlichen Umgebung zusammen. Und hier geht sie auch ihrer Berufung nach. Denn als Doula begleitet sie Frauen in und durch die Zeit der Geburt, gibt Zuversicht, stärkt das Vertrauen und bietet ihr eine dauerhafte Anwesenheit bis das Baby geboren ist. Wenn es gewünscht wird, auch bis zu fünf Monaten nach der Geburt. 

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